SEOMarketing – Power-Tool im Online Marketing

Wie erreicht man mit SEOMarketing Sichtbarkeit und gute Conversion-Rates?

Wer seine Webseite zielorientiert einsetzen möchte, muss sich mit der Suchmaschinenoptimierung (SEO) genauer befassen. Beim SEOMarketing handelt es sich um eine Disziplin des Suchmaschinenmarketings (SEM). Hier werden alle erforderliche (Google konformen) Maßnahmen ergriffen, damit Ihre Zielseite in den Suchmaschinen mit Ihren wichtigsten Keywords top platziert wird. Dieses Top-Ranking bedeutet, dass Ihre Webseite in den obersten drei Suchergebnissen oder zumindest im sichtbaren Bereich gelistet ist. Genau genommen ist der Begriff Suchmaschinenoptimierung etwas missverständlich, denn optimiert werden Ihre Seiten nicht für die Suchmaschinen sondern für den Besucher, der über die Suchmaschine das für ihn zufriedenstellendste Ergebnis sucht.

Die Suchmaschinen-Optimierung (SEO) ist Teil der strategischen Unternehmenskommunikation, in der die Struktur, Beschreibung und Gewichtung der Inhalte der Website festgelegt werden. Als Teil des Performance-Marketings liefert die Suchmaschinen-Optimierung die beste Kosten-Umsatz Relation (KUR), d.h. sie bietet die höchsten Umsätze in den organischen Suchergebnissen der Suchmaschinen zu den niedrigsten Kosten. Die Kosten der Suchmaschinen-Optimierung sind unabhängig von den erzielten Klicks, so dass mit zunehmendem Erfolg der Optimierung – im Vergleich zur Suchmaschinen-Werbung – keine weitere Kostensteigerung einhergeht.


Laut Google Trends steigt das Interesse für SEO seit 2004 an und scheint sich seit 2016 auf einem hohen Niveau einzupendeln. Die Szene ist aktiv und mit Konferenzen und Veranstaltungen rege im Austausch. Aus diesen Gründen soll die Suchmaschinenoptimierung hier näher beleuchtet werden.

Um dem User immer das themenrelevanteste Ergebnis zu liefern, setzt Google schon seit längerer Zeit Machine Learning und Artificial Intelligence (AI) Systeme ein. Mittels Machine Learning analysiert Google das Verhalten des Webseitenbesuchers hinsichtlich einer Vielzahl von Kritertien, wie zum Beispiel der Scrolltiefe, also wie weit sich der Besucher durch die Seite nach unten gescrollt hat, 25%, 50%, 75% oder vielleicht sogar bis ganz nach unten, 100%. Dies sollten Sie berücksichtigen, wenn sich wichtige Informationen, wie beispielsweise ein Kontaktformular oder Ansprechpartner am Ende Ihrer Webseite befinden.

Die Verweildauer, also die Zeit die der Besucher auf der Webseite verbracht hat, ist für Google ein wichtiger Hinweis zur Qualität der Zielseite. Viele Webseitenbetreiber haben sich mittlerweile schon darauf eingestellt und versuchen den Besucher über möglichst lange Texte und viel Content auf der Webseite zu halten. Letztendlich sind es aber immer themenrelevante Inhalte und qualitativ hochwertiger Content der sich durchsetzen wird. Dazu ist es notwendig Ihre Zielgruppe und deren Bedürfnisse, Wünsche, Verhaltensweisen, Vorlieben, Erwartungen, Frustrationen und persönlichen Ziele zu kennen.

Vermeiden sollten Sie allerdings Texte von fremden Seiten zu verwenden. Dann bekommen Sie nicht nur urheberrechtliche Probleme, sondern schaden auch noch dem Ranking Ihrer Seite durch Duplicate Content. Externer Duplicate Content bezieht sich auf den Inhalt einer Webseite, der an mehr als einer Stelle im Internet erscheint. Angenommen, Sie schreiben einen Produkttext zu einer Designerlampe und jemand kopiert ihn und fügt ihn auf seiner Webseite ein. Dann haben beide Webseitenbetreiber Probleme mit doppelten Inhalten.

Das Kopieren von fremden Texten und die Verwendung auf der eigenen Website, insbesondere im kommerziellen Bereich, stellt zudem eine Urheberrechtsverletzung dar und ist nicht zu empfehlen. Neben der Gefahr der Urheberrechtsverletzung und den damit verbundenen Rechtsfolgen besteht das Risiko, dass Google entscheiden muss welche Version des Duplicate Content in den Suchergebnissen angezeigt werden soll. Man kann davon ausgehen, dass Google nicht prüft, welcher Text zuerst kam, vielmehr es ist wahrscheinlich, dass Google die Seite mit der höchsten Domain-Autorität bevorzugt.

Duplicate Content kann natürlich auch auf der eigenen Webseite entstehen, ohne dass die Texte von fremden Seiten kopiert werden. Beim internen Duplicate Content erscheinen die gleichen Texte in verschiedenen URLs Ihrer Website, zum Beispiel ein identischer Produkttext in verschiedenen Kategorien Ihres Online-Shops. Hinter beiden Pfaden verbirgt sich dann dasselbe Produkt und somit auch eine identische Produktbeschreibung. In diesem Fall müssen Sie der Suchmaschine mitteilen, welche Seite die primäre Seite ist. Eine Möglichkeit ist das sogenannte Canonical Tag, das jeweils auf die Primärseite verweist.

Duplicate Conent sollten Sie aber nicht nur im Fließtext vermeiden, sondern auch beim Seitentitel, der Seitenbeschreibung und bei H-Überschriften, insbesondere bei H1 und H2 Überschriften.

Nicht nur um der Anforderung von Google gerecht zu werden, keinen Duplicate Content zu erzeugen, sondern um den USP Ihrer Produkte oder Dienstleistungen zu kommunizieren ist es wichtig einzigartigen Content, insbesondere Texte, zu erzeugen. Denn Unterschiedlichkeit entsteht in erster Linie durch Abgrenzung. Unterschiedlichkeit erfordert Mut und bewusst eingesetzte Ignoranz gegenüber verfügbaren Lösungen.

Jede Information zu bereits existierenden Lösungen kann das Potenzial für Unterschiedlichkeit zunichte machen, weil wir bekannten Denkmustern und ihren impliziten Logiken folgen. Das Gehirn will Energie sparen und wir orientieren uns bequemerweise an Bestehendem.

Menschen belohnen Unterschiedlichkeit in der Regel mit Aufmerksamkeit. Wer sich vom Rest abhebt wird beachtet. Gleichheit vernichtet, Unterschiedlichkeit lenkt Aufmerksamkeit. Entwickeln Sie Mut für mehr Unterschiedlichkeit. Be unique!

Das SERP-Snippet (Search Engine Result Page Snippet) ist der erste Eindruck, den ein User von Ihrer Landingpage, Produktseite oder sonstigen URL Ihrer Website bekommt. Vergleichbar mit einer Anzeige in Google Ads oder dem Titel auf dem Buchrücken eines Buches in einem großen Bücherregal, können Sie sich hier schon vom Wettbewerb abheben.

Holen Sie den User über eine themenrelevante URL sowie einen aussagekräftigen Titel und Seitenbeschreibung ab und animieren Sie ihn auf Ihre Seite zu klicken. Erfolgsentscheidend ist natürlich, die wichtigsten Keywords und den USP in Ihrem Snippet zu integrieren.

Sollten Ihre Zielseiten eine hohe Bouncerate, Absprungrate, aufweisen, kann das ein Indiz darauf sein, dass die Inhalte der Seite für den Besucher nicht zielführend sind, weil in den SERPs, z.B. über den Seitentitel und die Seitenbeschreibung eine falsche Erwartung beim User geweckt wurde. Die Bouncerate bedeutet, dass der Webseitenbesucher keine weitere Handlung auf der Webseite vollzogen hat, die für Google messbar wäre.

Erstellen Sie daher in den Meta Tags Ihrer Zielseite einen Seitentitel, der das wichtigste Keyword zu Beginn und Ihr Branding enthält. Fassen Sie den Inhalt Ihrer Zielseite mit einer aussagekräftigen Seitenbeschreibung zusammen, die ebenfalls das wichtigste Keyword enthält und mit einer Handlungsaufforderung (Call to action) abschließt.

Wie Ihr SERP Snippet aussieht, können Sie mit diesem SERP Snippet Simulator testen und Ihr Suchergebnis optimieren. Eine ausführliche SEO Checkliste finden Sie am Ende dieser Seite.

Manchmal ist es fast unmöglich unter bestimmten Suchbegriffen mit einem sehr hohen Wettbewerb in den SERPs top platziert zu sein. Hier bieten sich sogenannte Longtail Keywords an. Wenn Sie beispielsweise Designerlampen anbieten und die Konkurrenz unter diesem Suchbegriff zu hoch ist, sollten Sie beschreibende Attribute hinzuzufügen, wie z.B. Designerlampen Klassiker oder italienische Designerlampen. Dadurch reduziert sich zwar eventuell die Anzahl der monatlichen Suchanfragen, aber Ihre Chance in einem Nischenbereich top platziert zu sein erhöht sich dadurch.

Wenn Sie feststellen, dass sie nicht über Ihr Wunsch-Keyword gefunden werden bzw. nicht top platziert sind, kann das zahlreiche Gründe haben. Welches Protokoll verwenden Sie für Ihre Webseiten, HTTP oder das für den Besucher sichere und vertrauenserweckende HTTPS? Haben alle Ihre Seiten einen Seitentitel, der ihr wichtigstes Keyword enthält? Haben alle Ihre Seiten eine Seitenbeschreibung, die Ihr wichtigstes Keyword enthält, eine bestimmte Zeichenlänge nicht überschreitet und Ihren Markennamen enthält? Haben alle Ihre Bilder einen Alt-Text, der den Inhalt des Bildes beschreibt, falls das Bild nicht angezeigt werden kann? Sind Ihre Seiten mit H1, H2 und H3 Überschriften gegliedert?

Natürlich soll eine kommerzielle Website unterstützen Ihre Unternehmensziele zu erreichen. Damit Sie Ihr Ziel erreichen, den Besucher in einen Lead zu konvertieren, bietet es sich an, neben einem Kontaktformular, am Ende der Seite einen möglichst aktivierenden Handlungsaufruf, einen Call-to-Action-Button, zu platzieren.

Um festzustellen, wie viele und welche Ihrer Seiten von Google indexiert sind und wie Ihre Zielseiten in den Google Suchergebnissen dargestellt werden, geben Sie in Google einfach mal site:Ihre webseite.de. So kann man schnell sehen, ob beispielsweise der Seitentitel oder die Seitenbeschreibung abgeschnitten werden.

Bedenken Sie, dass ein Top-Ranking nicht in Stein gemeißelt ist und ein regelmäßiges Monitoring sowie Suchmaschinenoptimierung erfordert. Es gibt ca. 200 verschiedene Ranking-Faktoren, die als Stellschrauben dienen, um Ihre Webseite zu optimieren. Bei einer Website die mehr als 100 Seiten umfasst verliert man schnell den Überblick, ob alle Seiten SEO-konform sind. Hier hilft nur eine professionelle Analyse Ihrer Website mit einer SEO-Software.

Ahrefs ist eines der führenden, cloudbasierten, All-In-One SEO-Tools. Ahrefs unterstützt Sie mit SEO-Audits bei Ihrer Onpage-und Offpage-Optimierung. Mit einer umfassenden SEO-Toolbox steuern Sie Ihr Rank-Monitoring und Rank-Tracking, die Keyword-Recherche, Content-Erstellung und Content-Optimierung sowie technische Analysen und Wettbewerbsanalysen.

Der Screaming Frog SEO Spider ist ein Website-Crawler, der Ihnen hilft, die Onsite-SEO zu verbessern, indem er Daten extrahiert und auf allgemeine SEO-Probleme prüft.

Profitieren Sie von über 15 Jahren Erfahrung in der digitalen Kommunikation, meiner Kernkompetenz in der Webentwicklung, Content-Marketing, UX- und Conversion-Optimierung sowie im E-Commerce Management. Machen Sie einen SEO Check-up. Dafür finden Sie nachfolgend eine kostenlose SEO-Checkliste, die eine Auswahl der elementarsten Optimierungskriterien enthält. Oder planen Sie einen Relaunch Ihrer Website? Hier gibt es einige Fallstricke. Laden Sie sich die Relaunch-Checkliste herunter, um einen Überblick zu bekommen, worauf Sie achten müssen.

Ist-Zustand definieren:

  • Liste aller URLs als Excel Liste
  • Liste aller Suchbegriffe und deren Rankings
  • Liste aller Backlinks
  • Liste aller Landingpages
  • Export eines gesamten Crawls der Website
Der Agentur Zugriff auf die Daten geben:

  • Daten als Export an die Agentur geben
  • Leserechte auf Google Analytics geben
  • Leserechte auf die Google Search Console geben
  • Besucherzahlen in einem Zeitraum von mindestens 12 Monaten
  • Statistiken über strukturierte Daten aus der Google Search Console
  • Exporte alle Quellen aus den Google Analytics Berichten
  • Exporte aller Seiten aus dem Google Analytics Berichten
Folgende Infromationen an die Agentur:

  • Welches Shopsystem oder CMS wird zur Zeit eingesetzt?
  • Welche Serverplattform, Datenbank und Skriptsprachen werden verwendet?
  • Welche strukturierte Daten werden verwendet?
  • Welche Trackingsysteme werden eingesetzt?
  • Welche Events, Ziele und Conversions werden in Analytics gemessen?
Soll-Zustand definieren (Lastenheft):

  • Responsives Design: Die Seiten sollen auch auf Smartphones und Tablets gut aussehen und funktionieren.
  • Page-Speed: Die Seiten sollen auf allen Geräten schnell laden und einen Google Pagespeed Wert von mindestens 80 Punkten erreichen.
  • Die Top Keywords Platz 1 bis 10 dürfen sich auf keinen Fall verschlechtern.
  • SMART-Ziele definieren: Die Conversion Rate (Impressions) ist derzeit X Prozent ich wünsche bis zum [Datum] mindestens X + 1 %.
  • Wir haben eine neue Corporate Identity, die bitte im Design (UX-Design!) berücksichtigen.
  • Alle externen Backlinks müssen auf eine passende Seite zeigen und eventuell angepasst werden. 303-Weiterleitungen einrichten.
  • Wir möchten alle Seiten gerne selbst pflegen können (Welche Seiten-Typen: Kategorieseiten, Artikel-, Detailseiten usw. gibt es?)
  • Das Content-Management-System muss einfach zu bedienen sein und dem Stand der heutigen Technik entsprechen. Es muss möglich sein über Plugins neue Funktionalitäten zu integrieren, ohne diese programmieren zu lassen.
  • Wir möchten Google Analytics und den Tag Manager einsetzen.
  • Die Seiten müssen SSL verschlüsselt werden.
  • Alle Inhalte sollen aus dem alten Auftritt in die neue Seite migriert werden. Ansonsten 303-Weiterleitungen einrichten.
  • Es sollten innerhalb der neuen Seiten keine doppelten Inhalte Duplicat Content auftreten.
  • Die neuen Seiten sollen auch auf Englisch umgesetzt werden. Angebot Übersetzung und Dateneingabe.
  • Die Verfügbarkeit der Seiten muss mindestens 99,5% betragen ich wünsche mir hierfür eine monatliche Statistik und Alarmierung per Mail bei einem Ausfall von mehr als 5 Minuten.
  • Wir wünschen ein fehlertolerantes, intelligentes Suchsystem (Freitextsuche) für alle Seiten, PDFs und Bilder.